Elternhaus
Kirche Weimar

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Das Elternhaus
Erinnerungen von Wilfried Zaun

Eine ganz besonders innige Beziehung zu seinem alten Elternhaus hatte wohl der Dichter des bekannten Volksliedes ÔÇ×Das Elternhaus“, als er in Erinnerung daran u.a. schrieb:

ÔÇ×Darin noch meine Wiege steht,
darin lernt ich mein erst Gebet,
darin fand Spiel und Lernen Raum
darin tr├Ąumt ich den ersten Traum“

und weiter am Schluss des Liedes:

ÔÇ×Drum tauscht ich f├╝r das sch├Ânste Schloss
w├Ąr's felsenfest und riesengro├č,
das alte Bauernhaus nicht aus,
denn's gibt ja nur ein Elternhaus...“

Soweit einige Zeilen aus diesem Lied.

Ich kann diese Worte, auch wenn es mir in heutiger Zeit schwer f├Ąllt, gut verstehen. Ein bisschen Wehmut bei den Erinnerungen an mein altes Elternhaus kommt schon auf - aber ich weine diesem alten Gem├Ąuer, das nun schon lange verschwunden ist, bestimmt keine Tr├Ąnen mehr nach! Manchmal tut es mir aber schon ein wenig Leid, nicht noch einmal durch die noch immer vertrauten R├Ąume des Hauses gehen zu k├Ânnen und den Menschen der heutigen Zeit zu zeigen, wie unsere Vorfahren gelebt haben, Leben mussten.
Eine sch├Âne, alte Zeit war es bestimmt f├╝r die Meisten nicht! So will ich es aber versuchen, wenigstens in einigen S├Ątzen meine Erinnerungen an mein altes Elternhaus festzuhalten.


Mein Elternhaus

Die Tage meiner Kindheit sind lange vorbei, doch die Zeit in meinem Elternhaus kommt mir noch oft, und gerade jetzt in meinen ÔÇ×alten Tagen“ in den Sinn.Haus in der D├Ârnbergstra├če
Gl├╝ckliche und auch manchmal bange Stunden kehren in mein Ged├Ąchtnis zur├╝ck und ich meine, mich noch genau an manche Einzelheiten, an manche Kleinigkeit und Erlebnisse erinnern zu k├Ânnen. Hier wurde ich geboren und hier verbrachte ich meine Kindheit und Jugendjahre.


Es war ein bescheidenes, kleines Fachwerkhaus, das da in Weimar, in der heutigen D├Ârnbergstra├če stand (fr├╝her Hausnummer 48, ab 1939 D├Ârnbergstra├če 3).
Fr├╝her, in meinen Kinderjahren, nannte man diese Ecke des Dorfes ÔÇ×Auf der Br├╝cke“, wohl wegen der N├Ąhe des Dorfbaches, der noch immer beschaulich durch das Dorf flie├čt und ├╝ber den wohl schon immer eine Sandsteinbr├╝cke f├╝hrte.
Die Stra├če vor unserem Haus war schon damals eine der wenigen Dorfstra├čen, die mit Basaltsteinen vom B├╝hl gepflastert war.
Das Haus selbst, in Fachwerkbauweise errichtet, war nat├╝rlich viel ├Ąlter als die gepflasterte Stra├če, so um 1750 erbaut.
Wer der Bauherr war, l├Ąsst sich heute kaum noch ermitteln, aber mein Gro├čvater mu├č es wohl so Anfang des 20.Jahrhunderts erworben haben. Zum Haus geh├Ârte ein etwa 2.400 m┬▓ gro├čes Grundst├╝ck, das er sp├Ąter aufteilte und an zwei seiner Kinder als Baupl├Ątze von je 800 m┬▓ vererbte. Das beim Haus Tontopfverbliebene Grundst├╝ck war auch ca. 800 m┬▓ gro├č, ausreichend f├╝r einen Gem├╝se- und Obstgarten.
Auf diesem Grundst├╝ck fand ich bei einer Bauma├čnahme beim Ausschachten der Baugrube im Jahre 1985, neben vielen Tonscherben, auch einen noch gut erhaltenen Tontopf, der von Fachleuten der staatlichen Kunstsammlungen Kassel auf etwa 800 Jahre gesch├Ątzt wurde. Hieraus ist zu schlie├čen, dass dieses Grundst├╝ck schon seit Gr├╝ndung des Dorfes unseren Vorfahren als Wohnplatz diente. Das damals bestimmt noch saubere und klare Wasser des nahen Baches von den H├Ąngen des D├Ârnberges bot ja die besten Voraussetzungen daf├╝r.

Das Haus
Das Haus war ein einfacher, schmuckloser Fachwerkbau im fr├Ąnkisch/hessischem Stil aus Eichenholz errichtet. Es hatte mit den prachtvollen Fachwerkh├Ąusern, die noch heute eine Zierde mancher mittelalterlicher St├Ądte sind, nichts gemein. Es war ein schlichter Zweckbau, den Bed├╝rfnissen der nicht gerade beg├╝terten Landbev├Âlkerung angepasst.
Die gr├Â├čeren H├Ąuser der Bauern waren oft mit Sinnspr├╝chen, den Namen der Bauherrn und dem Jahr der Erbauung, auf den tragenden Balken ├╝ber dem Hauseingang versehen.
Die Grundmauern waren aus roh behauenen Tuffsteinbl├Âcken, mit Sand und Kalk ohne jegliche Isolierung zusammengef├╝gt. Sie bildeten die Auflage f├╝r die unterste Balkenlage und der gesamten Fachwerkkonstruktion. Die Ausfachung dieser aus Eichenbalken gefertigten Konstruktion bestand aus einem eingef├╝gten Holzgeflecht und mit Stroh vermischten Lehm.
Auf dieselbe Art waren auch die Zimmerdecken erbaut. Die Fu├čb├Âden waren aus breiten Dielen aus Fichtenholz angefertigt und mit N├Ągeln auf den Balkenlagen befestigt. Diese Bodendielen wurden in fr├╝herer Zeit mit Sand blank gescheuert, sp├Ąter mit brauner Fu├čbodenfarbe gestrichen.
Die Zimmerdecken waren ebenso wie die Innenw├Ąnde mit Lehm verputzt. Dem Lehm war meist kleingeschnittenes Stroh oder Schweinehaar hinzugef├╝gt. Die Decken wurden mit Kalk wei├č gestrichen, die W├Ąnde etwas farblich abgesetzt und oft auch noch mit einem in andere Farbe getauchten, zusammengerollten Tuch versch├Ânt. Wer es aber besonders sch├Ân haben wollte, klebte Tapeten an.
Das war aber bei dem ungeraden Lehmputz bestimmt keine sch├Âne Arbeit.
Die Au├čenfassade des Hauses war zur Stra├čenseite hin mit einem Gemisch aus Sand und Lehm mitsamt den Eichenbalken verputzt. Die Fenster, in Gr├Â├če der Gefache mit je sechs kleinen Glasscheiben, waren aus Tannenholz gefertigt und wei├č gestrichen.

Das Dach
Der Dachstuhl war ebenfalls aus Eichenbalken in der damals ├╝blichen Bauweise als Satteldach gezimmert. Die Dachlatten aus roh behauenem Eichenholz dienten als Auflage f├╝r die aus Ton gebrannten Hohlziegeln. Die sogenannten ÔÇ×Strohdoggen“, das waren aus einer handvoll Stroh gefertigte B├╝ndchen, wurden als Schutz gegen winterlichen Flugschnee von Innen zwischen die Dachziegeln gesteckt.
Nur auf der R├╝ckseite des Hauses war eine Dachrinne angebracht, auf der Vorderseite floss das Regen- und Schmelzwasser ungehindert auf das Basaltpflaster der Stra├če und von dort in den Bach.

Die Wohnung im Haus
Der Hauseingang befand sich zur Stra├čenseite hin an der L├Ąngsseite des Hauses. ├ťber eine dreistufige Sandsteintreppe gelangte man durch die zweifl├╝gelige Haust├╝r in einen nur wenige Quadratmeter gro├čen Vorraum, dem ÔÇ×Hausherrn“ (Wimmersch: Huhsherrn). Von hier aus f├╝hrte eine schmale Holztreppe auf der rechten Seite in das obere Geschoss des Geb├Ąudes.
Geradeaus weiter stand man, nach einer Stufe, vor der T├╝r der K├╝che. Neben der K├╝che gab es noch eine kleine, ├Ąu├čerst niedrige Kammer, in der Platz f├╝r die Betten meiner Gro├čeltern war.

Die K├╝che
Der einzige zu jeder Jahreszeit beheizte Raum des Hauses war die K├╝che. Hier diente der K├╝chenherd neben seiner eigentlichen Bestimmung als Kochstelle auch als W├Ąrmespender f├╝r die ganze Familie. Beim flackernden Schein des Feuers durch die ge├Âffnete Herdt├╝re, sa├č die ganze Familie oft in der D├Ąmmerung des fr├╝hen Abends gem├╝tlich zusammen. So sparte man schon damals elektrischen Strom. Heises Wasser war in dem Schiffchen (der Blase) meist auch gen├╝gend vorhanden. In den ├╝brigen R├Ąumen gab es noch einen gusseisernen Kachelofen und einen runden sogenannten Kanonenofen, die aber kaum einmal beheizt wurden. Mittelpunkt des Hauses war also die K├╝che. In ihr befand sich in meiner Kindheit auch ein Radio, das aus der einzigen Steckdose im Hause seinen zum Betrieb ben├Âtigten Strom bezog. Die einzige Wasserstelle im Haus war auch in der K├╝che installiert. Hinter dem Wasserhahn war ein gusseisernes, emailliertes Waschbecken (die Gosse) angebracht. Ein kleiner Spiegel dar├╝ber und fertig war die Waschgelegenheit, an der sich Gro├čvater mit seinem Rasiermesser rasierte. Eine Holzbank ohne R├╝ckenlehne, ein Tisch davor und ein paar St├╝hle, sowie ein K├╝chenschrank mit zwei Glast├╝ren im oberen Teil komplettierten die Einrichtung. Neben der K├╝chent├╝r stand der mit Brennholz, den ÔÇ×Kliwweren“, immer gut gef├╝llte Holzkasten. Das war ein von allen begehrter, sch├Âner warmer Sitzplatz in der N├Ąhe des Herdes. Doch dann gab es noch einen Handtuchhalter an der Wand mit einem eingestickten sinnvollen Spruch (Trautes Heim-Gl├╝ck allein).

Die Wohnstube
Dann gab es auf der linken Seite des Vorraums noch eine weitere T├╝r, durch die man ├╝ber weitere Stufen die Wohnstube, neben der schon erw├Ąhnten Kammer der einzige unterkellerte Raum des Hauses, betreten konnte.
Es widerstrebt mir noch heute, diesen sehr niedrigen Raum als Zimmer zu bezeichnen, obwohl seine Einrichtung doch eine gewisse Behaglichkeit ausstrahlte, Ein Tisch, ein Sofa und ein paar St├╝hle waren neben einem Vertiko an der Wand das ganze Mobilar. ├ťber dem Sofa hing an der Wand eine Pendeluhr (Regulator) und ein einige alte teilweise stark vergilbte Konfirmationsbilder sowie ein Bild meiner l├Ąngst verstorbenen Gro├čmutter. Ein in kleiner Platz war Mutters N├Ąhmaschine vorbehalten und dann in der Ecke hinter der Eingangst├╝r noch ein gusseiserner Kachelofen, der aber meist nur einmal im Jahr zur Weihnachtszeit beheizt wurde.

Der Keller
Im Fu├čboden des Raumes, unter dem Tisch, war aus den Dielenbrettern eine viereckige ├ľffnung in Gr├Â├če von etwa 30cm x 30 cm herausges├Ągt und mit einer Klappe wieder verschlossen. Zur Herbstzeit, in den Tagen der Kartoffelernte, diente diese Vorrichtung dazu, die frischen Kartoffeln in den darunter liegenden Keller zu bef├Ârdern. Hierzu wurde besagtes Loch im Fu├čboden ge├Âffnet, ein ausgedienter Weidenkorb ohne Boden diente als Trichter, in den dann die M├Ąnner die auf ihrem R├╝cken herein geschleppten und prall gef├╝llten Kartoffels├Ącke entleerten.
Der festgestampfte Lehmboden des Kellers war zuvor mit frischem Stroh ausgepolstert worden. Man kann sich heute kaum noch vorstellen, welche Mengen Staub und Schmutz auf diese Weise in das Haus getragen wurden und welche M├╝he es kostete, alles wieder sauber zu bekommen- Staubsauger gab es ja noch lange nicht.
Man konnte diesen Keller von dem schon beschriebenen Vorraum dem ÔÇ×Huhsherrn“ ├╝ber eine schmale Steintreppe betreten. Das war aber f├╝r ausgewachsene Bewohner gar nicht so leicht, denn ├╝ber der Treppe befand sich zum Aufbewahren von kleinen Ger├Ąten und den Essig- und ├ľlflaschen noch ein kleiner Verschlag (der Kellerhals)- und der Keller hatte ja auch nur eine H├Âhe von ca. 1,30m!
Die Futterr├╝ben f├╝r das Vieh (die ÔÇ×Dickworzelen“) wurden durch ein Loch in der Hauswand in den Keller geworfen. Dieses Loch diente auch zur Bel├╝ftung des Raumes und wurde im Winter mit einem mit Stroh gef├╝llten Jutesack zugestopft. Dann war der Keller total dunkel, elektrische Beleuchtung gab es nicht. Als Lichtquelle diente eine ÔÇ×Sturmlaterne“ (Petroleumlampe), bei deren sp├Ąrlichen Licht man die Vorr├Ąte aus dem Keller holte und oft schon mal in eine faule und stinkende Kartoffel hineinfasste.

Das Obergescho├č
├ťber eine auch schon erw├Ąhnte Treppe erreichte man vom Vorraum (dem ÔÇ×Huhsherrn) aus die Wohnung meiner Eltern. Rechts am Ende der doch recht steilen und engen Holztreppe kam man durch eine Vorgangst├╝r mit Glasausschnitt in einen ca. 4 x 4 m gro├čen Raum. Von dort f├╝hrte eine T├╝r in die K├╝che und eine weitere T├╝r in das Schlafzimmer und eine kleine Kammer. Linksseitig gab es noch einen Raum, der zumeist zum Aufbewahren der Wurst- und Fleischvorr├Ąte genutzt wurde. Auf der linken Seite lag auch die ├╝ber den Stallungen liegende ÔÇ×Bodenkammer“, in der u.a. einige S├Ącke mit Brotgetreide und Mehl gelagert wurden. Von dort aus f├╝hrte eine einfache Treppe auf den Dachboden.

Der Dachboden
Der Dachboden diente in der Hauptsache als Lager f├╝r die Heu- und Strohvorr├Ąte und f├╝r das als Tierfutter ben├Âtigte Getreide. Letzteres war dann nat├╝rlich ein bevorzugter Leckerbissen f├╝r die zahlreichen M├Ąuse, die sich hier tummelten. So geh├Ârte in so ein Haus auch immer eine Hauskatze, die dort ihre Jungen aufzog und ausreichend Nahrung fand. Die Strohbunde und das Heu wurden mittels eines dicken Hanfstrickes, dem Balkenseil (oder Benseseil), an dem ein einfacher eiserner Haken oder der gro├če Heuhaken befestigt war, vom vor dem haus stehenden Leiterwagen auf den Boden gezogen. Das Seil lief ├╝ber den ÔÇ×Keffer“, eine zumeist eiserne Rolle, die an einem aus dem Erker herausragenden Rundholz befestigt war.

Die Scheune
Die Scheune, so nannten wir den Raum, der eigentlich ├╝berhaupt keine richtige Scheune war, sondern eher ein Abstell- oder Lagerraum. Hier gab es z.B. einen Verschlag f├╝r die Kohlenvorr├Ąte –Braunkohle und Briketts - f├╝r den Winter und einen Platz f├╝r die Handwagen und das Jauchef├Ąsschen. Vom Dachboden aus konnte man durch die ÔÇ×Bodenluke“ Stroh und Heu in diesen Raum hinab werfen

Der Stall
Stroh und Heu wurden dann durch die Stallt├╝r in den Stall f├╝r die Haustiere- Ziegen und Schweine- geschafft. Dieser Stall war aufgeteilt in einen etwas gr├Â├čeren Raum f├╝r 2-3 Ziegen und einen kleinen Verschlag f├╝r die im Fr├╝hjahr neugeborenen L├Ąmmer. Auf der linken Seite befanden sich zwei Schweinest├Ąlle. ├ťber dem einen dieser St├Ąlle war aus rohen Brettern der H├╝hnerstall (Wimmersch: H├Âhnerdengen) mit den Nestern angebracht. Durch eine kleine Klappe in der Au├čenwand wurden die H├╝hner morgens in den Hof hinter dem Haus herausgelassen. Der anfallende Stallmist wurde durch eine T├╝r auf den neben dem haus befindlichen Misthaufen geschafft. Der war dann auch, besonders an hei├čen Sommertagen, genau wie die St├Ąlle ein Tummelplatz f├╝r riesige Fliegenschw├Ąrme.
Dann gab es in diesem Stall auch noch etwas, das wohl am meisten besuchte ÔÇ×├ľrtchen“ des Hauses, den Abort (Wimmersch: Abbee), ein durch eine T├╝r zum Stallgang verschlossenes ÔÇ×Plumsklo“. Elektrische Beleuchtung gab es in diesem Teil des Hauses keine.
Im ÔÇ×Bedarfsfalle“, zur Nachtzeit, diente eine Petroleumlampe als Lichtquelle.
Die ÔÇ×Hinterlassenschaften“ von Mensch und Tier wurden in einer Jauchegrube gesammelt und dann von zeit zu Zeit als D├╝nger auf die Felder verbracht. Auch eine der ÔÇ×sch├Ânen Dinge“ in der guten alten Zeit, aber auch ein von den Nachbarn kaum noch kritisierter Bestandteil der guten Luft auf dem Lande.


Das war nun aus meiner Erinnerung heraus eine Beschreibung des Zustandes meines Elternhauses in meiner Kinderzeit. Nach dem 2.Weltkrieg, als sich die Zeiten besserten und die Anspr├╝che der Menschen in diesem Lande gr├Â├čer wurden, kam es auch in unserem Haus zu einigen baulichen Ver├Ąnderungen. So wurde die Au├čenfassade teilweise mit massivem Mauerwerk unterfangen und erhielt einen neuen Putz, ein Bad mit WC und einer Waschk├╝che wurde eingerichtet. Aber an der H├Âhe der Zimmer war aufgrund der Fachwerkbauweise nichts zu ├Ąndern, so dass sich weiterer Umbau des alten Hauses nicht mehr lohnte, zumal es auch dicht an der vielbefahrenen D├Ârnbergstra├če stand und dem Ausbau der Stra├če und eine B├╝rgersteiges an dieser Stelle im Wege stand.


So entschlossen wir uns, hinter dem alten Geb├Ąude einen Neubau zu errichten. Nach dessen Fertigstellung im Jahre 1969 wurde das alte Geb├Ąude abgerissen. Ein Teil der fast 300 Jahre alten, aber immer noch gut erhaltenen Eichenbalken wurden danach noch zur Einfriedigung der M├╝llkippe genommen und erinnerten so noch einige Jahre an unser altes Haus an der Br├╝cke.