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Alte “Huteeiche” am Firnsbach wurde saniert

 

Alte Huteeiche am Firnsbach in Heckershausen

Eine alte Eiche in der Heckershäuser Feldgemarkung, die nach grober Schätzung an die 500 Jahre alt sein könnte, ist im Jahr 2001 saniert worden und soll als Naturdenkmal dadurch vielleicht noch weitere Generationen überdauern.

Auf diese alte Eiche, die auf einem Privatgrundstück in der Verlängerung der Firnskuppenstraße am Firnsbach steht, hatte Erwin Ullrich vom Geschichtsarbeitskreis Heckerhausen aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, den Baum wieder als Solitärbaum herzurichten, da es in der Heckershäuser Gemarkung keinen vergleichbaren Baum dieses Alters mehr gebe.

Das Amt für Kultur, Jugend und Senioren der Gemeinde Ahnatal griff das Vorhaben auf und schlug vor, Gras, Brennnesseln, Holunder und Erlen um den Baum zu entfernen und auch die dort vorhandene Weide zu kappen. Dazu erteilte auch der Grundstückseigentümer Heinrich Range (Kassel-Harleshausen) seine Zustimmung und auch Dr. Kunz von der Unteren Naturschutzbehörde hatte keine Bedenken gegen das Vorhaben und sprach sich ebenfalls für den Erhalt des Baumes aus.Alte Huteeiche in Heckershausen

Gärtnermeister Dieter Döring, Eichen-Fachmann, sagte nach einer Besichtigung des Baumes, es handele sich um eine sehr schöne, weit ausladende Stieleiche, mit einem Kronendurchmesser von rund 30 Metern. Das Alter des Baumes könnte nach grober Schätzung 500 Jahre betragen. Trotz erheblicher Brandschäden (unter dem Baum war vor einigen Jahren ein Wohnwagen abgebrannt) und einigem Totholz im oberen Kronenbereich, sei der Gesamtzustand dieses stolzen Exemplars aus fachlicher Sicht als unbedingt erhaltenswert einzuschätzen, was aber eine gründliche Sanierung des Baumes erforderlich mache.

Da wegen der schwierigen Geländeverhältnisse kein Hubwagen eingesetzt werden konnte, musste die Sanierung in Seil- und Klettertechnik ausgeführt werden. Nach den Sanierungsarbeiten durch die Firma Wohlgemuth aus Trendelburg ist der Baum nun wieder als freistehende alte Eiche zu erkennen.

Verfasser: Helmuth Breiter, Heckershausen